Race Runner und G260 einlaufen

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IMG_3718Nachdem wir uns am Wochende wieder bei den Dampfmodellbauern, diesmal bei den Dampfbahnfreunden in Sindelfingen, herumgetrieben haben (Galerie auf Alexandras Seite) war ich am Montag dann auf der Strecke und habe endlich den Race Runner ein wenig bewegt.

Um die Einlaufprozedur möglichst schnell hinter mich zu bringen habe ich den G260 noch ein wenig fetter gestellt und bin so ein paar Runden gefahren. Nach einiger Zeit dann eine erste Sichtkontrolle und alles war ok. Nur die Kupplung war durch das langsame fahren schon recht heiß und gab auch leichte Rauchzeichen von sich.
Also ließ ich Kupplung und Motor etwas abkühlen und habe ihn auch ein wenig abgemagert. Jetzt lief er schon deutlich besser und dank greller Sonne und verpatztem Bremspunkt lernte ich zum ersten mal auch den Fangzaun an der Gomaringer Steilkurve zu schätzen.
Ich habe das Auto schon in Einzelteilen vor mir liegen sehen aber der Race Runner hat es gut überstanden. Einzig das Gummiventil im Tankdeckel hat sich verabschiedet und wurde nicht mehr gesehen. Das war aber der einzige nennenswerte „Unfall“. Nach meinem Standortswechsel in den Schatten konnte ich problemlos ein paar verkürzte Runden fahren.

Zuletzt habe ich dann noch die FG-Felgen verbaut. Damit steigt die Spurbreite deutlich. Optisch schön anzusehen, läuft er mit den original Felgen und kleinerer Spur besser. Also EVO3 und FG Felgen, mit ihrer deutlich geringeren Einpresstiefe, kann ich nicht empfehlen.

Einpacken musste ich als ein Ritzel vom Mittelantrieb durchdrehte. Scheinbar haben sich die Madenschrauben gelockert, das Zahnrad sieht, soweit ich es sehen konnte, noch gut aus.

Nach knapp 2 Tanks und noch nicht optimal eingestelltem G260 kann ich der Ausage beipflichten das der Zenoah deutlich leistungsfähiger ist als der 30ccm „NoName“ vom Carbon Fighter.

Auch am Fahrwerk des RaceRunner merkt man deutlich einen Unterschied zum CF. Dabei will ich aber auch nicht ausschließen das mich wegen meiner ständigen Bastelei am CF eine Teilschuld trifft. Der zum Baja umgebaute CF hat längere Federwege und ist wesentlich weicher. Er entspricht also auch vom Fahrverhalten mehr einem Wüstenbuggy. Damit ist er sicher schön anzusehen, im Vergleich aber nicht so schnell. Der MCD ist ein wirklicher Race Runner und geht deutlich besser um die Kurven. Beide Autos haben ihren Reiz und ich werde auch mit Beiden weiter fahren.
Ich freue mich schon auf einen direkten Vergleich wenn ich es selbst mal schaffe ein wenig konstanter zu fahren.

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